

Zur Sicherheit der Misteltherapie gibt es spezielle pharmakoepidemiologische Untersuchungen (z.B. [2,4,12,49,56]); ebenso gibt es umfassende Übersichtsarbeiten zu Verträglichkeit, Nebenwirkungen und Überempfindlichkeitsreaktionen wie auch zu Toxizitätsuntersuchungen von Mistelextrakten und zur Diskussion um ein potentielles Tumorenhancement [25,28,30,31,33]. Weitere systematische Übersichten betreffen Fallberichte zu Überempfindlichkeitsreaktionen [58,59], Toxikologie [57], und Meldungen unerwünschter Wirkungen [40].
Insgesamt erweist sich die Misteltherapie als gut verträglich; häufig sind lokale Reaktionen an der Einstichstelle (Rötung, Schwellung, Juckreiz, Schmerz) und gelegentlich treten grippeähnliche Symptome auf. Sie zeigen sich im Allgemeinen nur zu Beginn der Behandlung oder nach Dosissteigerung, sind dosisabhängig und klingen in der Regel schnell und spontan wieder ab. Gelegentlich kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen, es kann auch die Immunantwort auf andere Stoffe (auch immunologische Überempfindlichkeitsreaktionen) durch Mistelinjektionen gesteigert werden. Im Einzelnen:
Alle vorliegenden prospektiven und retrospektiven klinischen Studien (mit und ohne Vergleichsgruppe, zu onkologischen und zu nicht-onkologischen Indikationen) sowie alle speziellen Verträglichkeitsstudien wurden systematisch nach Angaben zu Nebenwirkungen durchgesehen. Kasuistiken wurden dabei nur berücksichtigt, wenn sie für die Beurteilung der Nebenwirkungen von besonderer Relevanz waren. Die Studien betrafen meist die subkutane Anwendung von Mistelextrakten, aber auch die intravenöse und per infusionem gegebene, die intraarterielle, intratumorale, peritumorale, intrapleurale, intraperitoneale und intraperikardiale Applikation, ebenso auch die Behandlung während der Schwangerschaft. Die Anzahl der in diesen Studien dokumentierten Patienten liegt weit über 10.000, was vielen Millionen Mistelextraktinjektionen entspricht. Zu Details sei auf die betreffenden Übersichten verwiesen [28,31,33]. Zusammengefasst ergibt sich folgendes:
Zu Sicherheit und Toxizität von Mistelextrakten (Helixor) und möglichen Interaktionen mit Standardchemotherapeutika (Gemcitabin) bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren wurde eine detaillierte Phase-I-Studie am National Center for Complementary and Alternative Medicine (National Institute of Health) in USA durchgeführt [46]. Es fand sich eine gute Verträglichkeit und keine dosislimitierende Toxizität des Mistelextrakts sowie keine Beeinflussung der Plasmakonzentration von Gemcitabin [47].
In einer weiteren Zusammenstellung wurden Arzneimittelbehörden angeschrieben: Drei dieser Behörden hatten Meldungen zu UEs vorliegen. [53] Da bei diesen UEs jedoch der kausale Zusammenhang mit der Misteltherapie nicht untersucht war, ist eine Abgrenzung gegenüber möglichen Folgen anderer Therapien und gegenüber Komplikationen oder Beschwerden der Grunderkrankung oder sonstigen Einflüssen nicht möglich und deshalb die Meldeliste nicht wirklich verwendbar. [33]
Übersichten zur Toxikologie siehe [31,57].
In verschiedenen toxikologischen Publikationen wird die auffallende Diskrepanz thematisiert zwischen dem volkstümlichen Image der Mistel als einer gefährlichen Giftpflanze („kiss of death“) und der geringen Zahl diesbezüglicher empirischer Hinweise beziehungsweise einer das sogar Gegenteiliges nahelegenden Empirie [35]. Die Unglücks-Fama geht vielleicht zurück auf die nordische Mythologie, in welcher der Mistelpfeil den Gott Baldur tötet. Auch in der modernen Literatur finden sich zahlreiche „Schauermärchen“ zu den Gefahren der Misteleinnahme, die aber, wegen fehlender oder fehlinterpretierter Daten, hier nicht aufgelistet oder analysiert werden sollen. Exemplarisch sei ein Editorial [10] zur Misteltherapie im European Journal of Cancer zitiert: „Contrary to what proponents want us to believe, there are several reports of adverse side-effects and serious complications after mistletoe therapy“; dazu wird eine Liste von 26 Nebenwirkungen und Komplikationen der Misteltherapie genannt, die nicht nur die bekannten Effekte der Immunmodulation wie Lokalreaktionen, mildes Fieber und leichten Leukozytenanstieg oder bekannte Effekte wie Hypotonie oder allergische Reaktionen anführt, sondern auch eine Serie von schwerwiegenden Effekten wie Herzstillstand, Koma, Tod, Delirium, Halluzinationen, Hepatitis, Pankreasblutung, Krampfanfall, Durchfall, Gastroenteritis, Dehydrierung, etc. [10] Verfolgt man die zu dieser Liste angegebenen Literaturstellen zurück bis zur Originalliteratur, so findet man:
Zu Einzelheiten siehe [29].
Die genannten dramatischen Effekte bezogen sich also auf Toxizitätsuntersuchungen an Tieren und auf Effekte anderer Substanzen als Mistelextrakten; es gab keine empirische Basis mit Bezug auf onkologische Mistelbehandlung. Kürzlich wurden von demselben Autoren wiederum ähnliche Aussagen gemacht [11], denen jedoch ebenfalls keine substantiellen Beobachtungen zugrunde liegen [25].
In den letzten Jahren wurde immer wieder ein potentielles Tumorenhancement durch Mistelextrakte diskutiert. Die Quellen sind folgende:
Insgesamt gibt es bislang keinen stichhaltigen Beleg für ein Tumorenhancement.
Insgesamt weisen die Untersuchungen auf eine sehr gute Verträglichkeit der Misteltherapie. Harmlose Lokalreaktionen sind häufig, und gelegentlich treten grippeähnliche Symptome auf, beides ist dosisabhängig; gelegentlich kann es auch zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen und es können Überempfindlichkeitsreaktionen auf andere Stoffe gesteigert werden. Nebenwirkungen sind insbesondere bei Steigerung der Dosierung über die individuelle Verträglichkeit hinaus zu erwarten. Die über die normale subkutane Injektion hinausgehende hochdosierte oder intravenöse, intrapleurale, intraperitoneale, intraperikardiale, intratumorale, intraarterielle Applikation sollte dem Spezialisten vorbehalten sein; unter diesem Vorbehalt können auch diese Applikationsformen als sicher gelten. Ein stichhaltiger Hinweis auf ein Tumorenhancement durch die Misteltherapie konnte bislang nicht gefunden werden.
Die Untersuchungen zu Unbedenklichkeit und Risiken sind großteils systematisch und transparent beschrieben, mit mehr oder weniger vollständiger Information; einige der Berichte zu Nebenwirkungen sind jedoch verbunden mit Polemik und erschweren dadurch das Unterscheiden von empirischen Beobachtungen und persönlichen Meinungen.
Dr. med. Gunver S. Kienle
Letzte Aktualisierung:
April 2014
[1] Allergische reacties op Iscador. Geneesmiddelenbulletin 1998, 32:97
[2] Augustin M, Bock PR, Hanisch J, Karasmann M, Schneider B: Safety and efficacy of the long-term adjuvant treatment of primary intermediate- to high-risk malignant melanoma (UICC/AJCC stage II and III) with a standardized fermented European mistletoe (Viscum album L.) extract. ArzneimForsch/DrugRes 2005, 55:38-49
[3] Bauer C, Oppel T, Rueff F, Przybilla B: Anaphylaxis to viscotoxins of mistletoe (Viscum album) extracts. Ann Allergy Asthma Immunol 2005, 94:86-89
[4] Bock PR, Friedel WE, Hanisch J, Karasmann M, Schneider B: Efficacy and safety of long-term complementary treatment with standardized European mistletoe extract (Viscum album L.) in addition to the conventional adjuvant oncologic therapy in patients with primary non-metastasized mammary carcinoma. Results of a multi-center, comparative, epidemiological cohort study in Germany and Switzerland. ArzneimForsch/DrugRes 2004, 54:456-466
[5] Burg G, Nestle F, Dummer R: Neue Erkenntnisse zum malignen Melanom. Dt Ärztebl 1997, 94:A-1191-1196
[6] Burger AM, Mengs U, Kelter G, Schüler JB, Fiebig HH: No evidence of stimulation of human tumor cell proliferation by a standardized aqueous mistletoe extrakt in vitro. Anticancer Res 2003, 23:3801-3806
[7] Büssing A, Stein GM, Stumpf C, Schietzel M: Mistelextrakte bei lymphatischen Neoplasien. In: Die Mistel in der Tumortherapie. Grundlagenforschung und Klinik. Edited by Scheer R, Bauer R, Becker H, Berg PA, Fintelmann V. Essen, KVC Verlag 2001, 301-314
[8] Capernaros Z: The golden bough: the case for mistletoe. The European Journal of Herbal Medicin 1994, 1:17-21
[9] Dixon J: Mistletoe poisoning. Br Med J 1874, I:224
[10] Ernst E: Mistletoe for cancer? Eur J Cancer 2001, 37:9-11
[11] Ernst E: Mistletoe as a treatment for cancer. Br Med J 2006, 333:1282-1283
[12] Friedel WE, Matthes H, Bock PR, Zänker KS: Systematic Evaluation of the Clinical Effects of Supportive Mistletoe Treatment within Chemo- and/or Radiotherapy Protocols and Long-Term Mistletoe Application in Nonmetastatic Colorectal Carcinoma: Multicenter, Controlled, Observational Cohort Study. J Soc Integr Oncol 2009, 7:137-145
[13] Friess H, Beger HG, Kunz J, Funk N, Schilling M, Büchler MW: Treatment of advanced pancreatic cancer with mistletoe: Results of a pilot trial. Anticancer Res 1996, 915-920
[14] Gabius H-J, Darro F, Remmelink M, Andre S, Kopitz J, Danguy A, Gabius S, Salmon I, Kiss R: Evidence for stimulation of tumor proliferation in cell lines and histotypic cultures by clinically relevant low doses of the galactoside-binding mistletoe lectin, a component of proprietary extracts. Cancer Investigation 2001, 19:114-126
[15] Gutsch J: Außergewöhnlicher Krankheitsverlauf bei metastasierendem Mammakarzinom unter Misteltherapie nach pseudoallergischer Reaktion. In: Die Mistel in der Tumortherapie. Grundlagenforschung und Klinik. Edited by Scheer R, Bauer R, Becker H, Berg PA, Fintelmann V. Essen, KVC Verlag 2001, 379-387
[16] Hagenah W, Dörges I, Gafumbegete E, Wagner T: Subkutane Manifestation eines zentrozytischen Non-Hodgkin-Lymphoms an Injektionsstellen eines Mistelpräparats. Dtsch med Wschr 1998, 123:1001-1004
[17] Hall AH, Spoerke DG, Rumack BH: Assessing mistletoe toxicity. Ann Emerg Med 1986, 15:1320-1323
[18] Harvey J, Colin-Jones DG: Mistletoe hepatitis. Br Med J 1981, 282:186-187
[19] Hausschild A: Therapie des malignen Melanoms - Qualitätssicherung und Perspektiven. Onkologie 1996, 2:412-422
[20] Hübner J, Phieler F: Hypersensitivitätsreaktion auf Oxaliplatin - Wiederauftreten unter Misteltherapie? Tumor Diagn u Ther 2009, 30:36-39
[21] Hutt N, Kopferschmitt-Kubler M, Cabalion J, Purohit A, Alt M, Pauli G: Anaphylactic reactions after therapeutic injection of mistletoe (Viscum album L.). Allergol Immunopathol (Madr) 2001, 29:201-203
[22] Kelter G, Fiebig HH: Ausschluss einer Tumorstimulation durch Iscador-Rpäparate in vitro in einem Panel von 26 humanen Tumorzelllinien. In: Fortschritte in der Misteltherapie. Aktueller Stand der Forschung und klinischen Anwendung. Edited by Scheer R, Bauer R, Becker H, Fintelmann V, Kemper FH, Schilcher H. Essen, KVC Verlag 2005, 291-302
[23] Kelter G, Fiebig H-H: Absence of tumor growth stimulation in a panel of 26 human tumor cell lines by mistletoe (Viscum album L.) extracts Iscador in vitro. ArzneimForsch/DrugRes 2006, 56:435-440
[24] Kelter G, Schierholz JM, Fischer IU, Fiebig H-H: Cytotoxic activity and absence of tumor growth stimulation of standardized mistleteo extracts in human tumor models in vitro. Anticancer Res 2007, 27:223-233
[25] Kienle GS: Cum hoc, ergo propter hoc. Br Med J 2007, http://www.bmj.com/cgi/eletters/333/7582/1282#153601:
[26] Kienle GS, Berrino F, Büssing A, Portalupi E, Rosenzweig S, Kiene H: Mistletoe in cancer - a systematic review on controlled clinical trials. Eur J Med Res 2003, 8:109-119
[27] Kienle GS, Glockmann A, Schink M, Kiene H: Viscum album L. extracts in breast and gynaecologic cancers: A systematic review of clinical and preclinical research. J Exp Clin Cancer Res 2009, 28:doi:10.1186/1756-9966-28-79
[28] Kienle GS, Grugel R, Kiene H: Safety of higher dosages of Viscum album L. in animals and humans - systematic review of immune changes and safety parameters. BMC Complement Altern Med 2011, 11:72
[29] Kienle GS, Kiene H: Die Mistel in der Onkologie - Fakten und konzeptionelle Grundlagen. Stuttgart, New York: Schattauer Verlag 2003
[30] Kienle GS, Kiene H: Stellenwert, Dosierung und Gefährlichkeit (Tumorenhancement) des ML I - immunologische Schlußfolgerungen und experimentelle Untersuchungen. In: Die Mistel in der Onkologie. Fakten und konzeptionelle Grundlagen. Stuttgart, New York, Schattauer Verlag 2003, 301-332
[31] Kienle GS, Kiene H: Verträglichkeit, Nebenwirkungen, Überempfindlichkeitsreaktionen, Toxizität. In: Die Mistel in der Onkologie. Fakten und konzeptionelle Grundlagen. Stuttgart, New York, Schattauer Verlag 2003, 591-607
[32] Kienle GS, Kiene H: Complementary Cancer Therapy: A Systematic Review of Prospective Clinical Trials on Anthroposophic Mistletoe Extracts. Eur J Med Res 2007, 12:103-119
[33] Kienle GS, Kiene H, Albonico HU: Anthroposophische Medizin in der klinischen Forschung. Wirksamkeit, Nutzen, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit. Stuttgart, New York: Schattauer Verlag 2006
[34] Kleeberg UR, Suciu S, Bröcker EB, Ruiter DJ, Chartier C, Liénard D, Marsden J, Schadendorf D, Eggermont AMM: Final results of the EORTC 18871/DKG 80-1 randomised phase III trial: rIFN-a2b versus rIFN-g versus Iscador M versus observation after surgery in melanoma patients with either high-risk primary (thickness >3mm) or regional lymph node metastasis. Eur J Cancer 2004, 40:390-402
[35] Krenzelok EP, Jacobsen TD, Aronis J: American Mistletoe Exposures. Am J Emerg Med 1997, 15:516-520
[36] Kuehn JJ: Langfistig guter Verlauf unter Misteltherapie bei einem Patienten mit einem zentroblastisch-zentrozytischen Non-Hodgkin-Lymphom. Dtsch med Wschr 1999, 124:1414-1418
[37] Kuehn JJ: Misteltherapie bei malignen Lymphomen - Neue Erkenntnisse und Erfahrungen im Rahmen einer prospektiven Kasuistikserie bei Patienten mit follikulären Non-Hodgkin-Lymphomen. In: Fortschritte in der Misteltherapie. Aktueller Stand der Forschung und klinischen Anwendung. Edited by Scheer R, Bauer R, Becker H, Fintelmann V, Kemper FH, Schilcher H. Essen, KVC Verlag 2005, 477-489
[38] Kuehn JJ: Treatment responses to viscum album pini (Iscador P) in non-Hodgkin´s lymphoma exploring a new therapeutic route. Medicina (B Aires) 2007, 67:107-114
[39] Kuehn JJ, Fornalski M: Non-Hodgkin-Lymphom - Immunologische Spekulation und klinische Realität. In: Die Mistel in der Tumortherapie. Grundlagenforschung und Klinik. Edited by Scheer R, Bauer R, Becker H, Berg PA, Fintelmann V. Essen, KVC 2001, 327-341
[40] Kunze E, Schulz H, Adamek M, Gabius H-J: Long-term administration of galactoside-specific mistletoe lectin in an animal model: no protection against N-butyl-N-(4-hydroxybutyl)-nitrosamine-induced urinary bladder carcinogenesis in rats and no induction of a relevant local cellular immune response. J Cancer Res Clin Oncol 2000, 126:125-138
[41] Kunze E, Schulz H, Ahrens H, Gabius H-J: Lack of an antitumoral effect of immunomodulatory galactoside-specific mistletoe lectin on N-methyl-N-nitrosourea-induced urinary bladder carcinogenesis in rats. Exp Toxic Pathol 1997, 49:167-180
[42] Kunze E, Schulz H, Gabius H-J: Inability of galactoside-specific mistletoe lectin to inhibit N-methyl-N-nitrosourea-induced tumor development in the urinary bladder of rats and to mediate a local cellular immune response after long-term administration. J Cancer Res Clin Oncol 1998, 124:73-87
[43] Lange Wantzin G, Thomsen K, Nissen NI: Alvorlige bivirkninger efter mistelenekstraktbehandling. Ugeskr Laeger 1983, 145:2223-2224
[44] Loewe-Mesch A, Kuehn JH, Borho K, Abel U, Bauer C, Gerhard I, Schneeweiss A, Sohn C, Strowitzki T, Hagens C: Adjuvante simultane Mistel-/Chemotherapie bei Mammakarzinom – Einfluss auf Immunparameter, Lebensqualität und Verträglichkeit. Forsch Komplementmed 2008, 15:22-30
[45] Maier G, Fiebig HH: Absence of tumor growth stimulation in a panel of 16 human tumor cell lines by mistletoe extracts in vitro. Anticancer Drugs 2002, 13:373-379
[46] Mansky PJ, Grem J, Wallerstedt DB, Monahan BP, Blackman MR: Mistletoe and Gemcitabine in patients with advanced cancer: A model for the phase I study of botanicals and botanical-drug interactions in cancer therapy. Integr Cancer Ther 2003, 2:345-352
[47] Mansky PJ, Wallerstedt DB, Sannes TS, Stagl J, Johnson LL, Blackman MR, Grem JL, Swain SM, Monahan BP: NCCAM/NCI Phase 1 Study of Mistletoe Extract and Gemcitabine in Patients with Advanced Solid Tumors. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine 2013, 2013: 964592
[48] Matthes H: Onkologische Misteltherapie (Viscum album L.) aus klinisch-anthroposophischer Sicht. In: Die Mistel in der Tumortherapie. Grundlagenforschung und Klinik. Edited by Scheer R, Bauer R, Becker H, Berg PA, Fintelmann V. Essen, KVC Verlag 2001, 253-274
[49] Matthes H, Friedel WE, Bock PR, Zanker KS: Molecular mistletoe therapy: friend or foe in established anti-tumor protocols? A multicenter, controlled, retrospective pharmaco-epidemiological study in pancreas cancer. Curr Mol Med 2010, 10:430-439
[50] Ottenjann R: Allergische Kolitis auf Mistelextrakt. Selecta 1992, 29
[51] Piao BK, Wang YX, Xie GR, Mansmann U, Matthes H, Beuth J, Lin HS: Impact of complementary mistletoe extract treatment on quality of life in breast, ovarian and non-small cell lung cancer patients. A prospective randomized controlled clinical trial. Anticancer Res 2004, 24:303-309
[52] Pichler WJ: Allergie auf Mistelextrakt. Dtsch med Wschr 1991, 116:1333-1334
[53] Saller R, Kramer S, Iten F, Melzer J: Unerwünschte Wirkungen der Misteltherapie bei Tumorpatienten - Eine systematische Übersicht. In: Fortschritte in der Misteltherapie. Aktueller Stand der Forschung und klinischen Anwendung. Edited by Scheer R, Bauer R, Becker H, Fintelmann V, Kemper FH, Schilcher H. Essen, KVC Verlag 2005, 367-403
[54] Seidemann W: Allergische Rhinitis durch Misteltee (Viscum album). Allergologie 1984, 7:461-463
[55] Silver S: Trial results warn of dangers in the use of mistletoe extract. Lancet Oncol 2001, 2:196
[56] Steele ML, Axtner J, Happe A, Kröz M, Matthes H, Schad F: Adverse Drug Reactions and Expected Effects to Therapy with Subcutaneous Mistletoe Extracts (Viscum album L.) in Cancer Patients. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine 2014, 2013:724258
[57] Stein GM: Toxicology of mistletoe and their components. In: Mistletoe. The Genus Viscum. Edited by Büssing A. Amsterdam, Hardwood Academic Publishers 2000, 183-194
[58] Stein GM, Berg PA: Characterisation of immunological reactivity of patients with adverse effects during therapy with an aqueous mistletoe extract. Eur J Med Res 1999, 4:169-177
[59] Stein GM, Berg PA: Adverse effects during therapy with mistletoe extracts. In: Mistletoe. The Genus Viscum. Edited by Büssing A. Amsterdam, Hardwood Academic Publishers 2000, 195-208
[60] Stein GM, Berg PA: Immunologische Reaktivität von Patienten mit Mistel-Nebenwirkungen. In: Die Mistel in der Tumortherapie. Grundlagenforschung und Klinik. Edited by Scheer R, Bauer R, Becker H, Berg PA, Fintelmann V. Essen, KVC Verlag 2001, 507-516
[61] Timoshenko AV, Lan Y, Gabius H-J, Lala PK: Immunotherapy of C3H/HeJ mammary adenocarcinoma with interleukin-2, mistletoe lectin or their combination. effects on tumour growth, capillary leakage and nitric oxide (NO) production. Eur J Cancer 2001, 37:1910-1920
[62] von Hagens C, Loewe-Mesch A, Kuehn JJ, Abel U, Gerhard I: Prospektive kontrollierte nicht randomisierte Machbarkeits-Studie zu einer postoperativen simultanen Mistel-/Chemotherapie bei Patientinnen mit Mammakarzinom - Ergebnisse zu Rekrutierbarkeit, Immunparametern, Lebensqualität und Verträglichkeit. In: Fortschritte in der Misteltherapie. Aktueller Stand der Forschung und klinischen Anwendung. Edited by Scheer R, Bauer R, Becker H, Fintelmann V, Kemper FH, Schilcher H. Essen, KVC Verlag 2005, 567-578
[63] Zürner P: Sarkoidose nach Misteltherapie (Helixor)? arznei-telegramm 1992, 5:51